News to [GO]

Das GO wird 2017 50 Jahre alt! Dafür brauchen wir Ihre und eure Mithilfe. Für weitere Informationen klicken Sie/ klickt bitte hier.


In unserer Schule sind mehrere Fälle von Keuchhusten aufgetreten. Schüler, bei denen der Verdacht auf Keuchhusten besteht, dürfen auf keinen Fall in die Schule kommen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Vergangenes

Eltern Lehrer Treff

Am Montag fand der erste Eltern Lehrer Treff dieses Schuljahres für die Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der neuen 5. Klassen statt. Wir danken dem Elternrat für die großartige Unterstützung!


Das Daniel-Düsentrieb-Team hat den 2. Platz beim gleichnamigen Wettbewerb errungen!

Das fünfköpfige Team, zusammengesetzt aus SuS der Jahrgänge 7 und 9 und betreut von Herrn Wiese, hatte sich der Aufgabe angenommen, aus Zahnstochern und Holzkleber eine 80 cm lange, möglichst belastbare Brücke zu bauen. Mit dem über Wochen und unter massivem Einsatz von Freizeit fertiggestellten Bauwerk ging es dann nach Harburg an die TU. Schon die Begrüßung durch den prüfenden Bauingenieur stimmte optimistisch: "Die ist gut, das sehe ich gleich!" Schlussendlich trug unsere Brücke eine Maximallast von 34 Kilogramm und musste sich bei 18 teilnehmenden Schulen lediglich einer Konkurrentin geschlagen geben. Wir gratulieren unseren GO-Ingenieuren von morgen zu Platzierung und Preisgeld!


Hamburger Meisterschaften der Leichtathletik

Bei den diesjährigen Regionalmeisterschaften der Leichtathletik trat das Gymnasium Othmarschen mit 50 Athletinnen und Athleten an und eine Vielzahl von ihnen konnte sich für die Hamburger Meisterschaften qualifizieren, die am 6. Juli 2016 auf der Jahnkampfbahn in Winterhude stattfanden. Eine tolle Erfahrung für alle!!!


Musixxreise- und Konzert 2016

Die diesjährige Musixxreise nach Schloss Noehr war mal wieder ein voller Erfolg und so konnten die dort gebildeten Bands, bestehend aus allen Altersstufen, auch mit stolz geschwellter Brust auf dem anschließenden großen Musixxkonzert am 02.07. ihre einstudierten Hits zum "Thema Love, Peace and Harmony - Liebes- und Friedenssongs neu interpretiert" dem mehr als zahlreich anwesenden Publikum präsentieren. Ein großartiger Abend mit kreativen Kostümen und schillernden Performances und natürlich jeder Menge Love, Peace and Harmony.

 

Unten finden Sie jede Menge Fotos und das Programmheft vom Konzert. Viel Spaß damit!  

Download
Musixx-Programm_Love_Peace_Harmony.pdf
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Klassenreise der 6. Klassen nach Föhr 

Die sechsten Klassen waren in der vorletzten Schulwoche in unserem Schullandheim auf Föhr. Für die Klassenlehrer war es auch eine Abschlussfahrt und ein schöner Abschied nach zwei gemeinsamen Jahren in der Beobachtungsstufe, für die Klassengemeinschaften geht es in der siebten Klasse gemeinsam weiter. Auf dem Programm standen Radtouren, eine Wattwanderung auf die Nachbarinsel Amrum, Kerzenziehen, ein Strandkunstprojekt, Fun-Ballz, Fußballgolf, Schülerdisco, ein großes Sportturnier und ein Besuch der Inselkirchen, die z.T. aus dem 14 Jh. stammen. Gebadet wurde auch, ein wenig fröstelig war es im Meer, etwas wärmer im Schwimmbad.

Und natürlich der große EM-Abend. Unsere Anfeuerungsrufe haben wohl nicht ganz bis nach Marseille gereicht, aber vielleicht bis Malente ...


Deutsch-französische Sportolympiade der 8. Klassen 2016 

Am 20. und 21. Juni 2016 fand die alljährliche Deutsch-Französische Sportolympiade der 8. Klassen statt. In diesem Jahr war das GO zu Gast beim Lycée Français, der französischen Schule in Hamburg. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Frau Erichsen auf den Wettkampf vorbereitet und maßen sich in den Disziplinen Leichtathletik, Badminton, Volleyball, Fußball und Basketball. Eine weitere Disziplin forderte eine besondere Art der Kopfarbeit, da die Athleten hier in einem Kulturquiz gegeneinander antraten. Das GO konnte sich in diesem Jahr den 2. (Team Rot) und den 3. Platz (Team Grün) sichern.


photo by: Merle Hefti
photo by: Merle Hefti

Dialogveranstaltung dialogP mit Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft am GO

 

Am 21.06.2016 erhielten die Klasse 9d sowie einige Schüler weiterer 9. und 10. Klassen im Rahmen der politischen Dialogveranstaltung dialogP die Möglichkeit, mit sieben Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft zu diskutieren. Dr. Bernd Baumann (AfD), Deniz Çelik (Die Linke), Filiz Demirel (Bündnis 90/Die Grünen), Martina Friederichs (SPD), Nebahat Güçlü (fraktionslos), Carl Edgar Jarchow (FDP) sowie Karin Prien (CDU) wurden von einem Begrüßungskomitee der Schüler empfangen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann die Diskussion an sieben Thementischen. Dazu hatten sich Gruppen von vier bis sechs Schülern im Vorfeld während des Deutschunterrichts jeweils zu einer selbst gewählten Debattenfrage informiert und Argumente gesammelt. Die Fragen stammten sowohl aus lokal- als auch weltpolitischen Themenbereichen. So wurde über Forderungen zum Hamburger Schulsystem (G8), Tierrechte, Umgang mit Rechtspopulismus, Bestrafung politisch motivierter Straftaten, Bekämpfung des IS, Eltern- und Jugendrecht sowie die Einführung einer Obergrenze des Flüchtlingszuzugs diskutiert.

Die Abgeordneten tauschten sich mit den Schülern zur jeweiligen Fragestellung aus, nach jeweils sieben Minuten Diskussionszeit rotierten sie zum nächsten Tisch. Nach der Diskussionsrunde wurden der Gesamtgruppe die diskutierten Argumente vorgestellt und anschließend ein Meinungsbild zu den Fragen innerhalb der Schüler erhoben. Dieses fiel bei einigen Fragen recht eindeutig aus, bei anderen Fragen ergaben sich große Differenzen.

Abschließend bekamen die Abgeordneten noch einmal Gelegenheit, ein Resümee zu der Veranstaltung abzugeben. Gelobt wurden seitens der Politiker vor allem das hohe Diskussionsniveau, die Sachkenntnis der Schüler und ihr Interesse an Politik. Auch das Fazit der Schüler zu dialogP fiel positiv aus, z.B: „Mir hat die Diskussion mit den Politikern gefallen. Wann bekommt man sonst die Chance, mit Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft so lange zu diskutieren?“

Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass mehr Zeit an den Diskussionstischen wünschenswert wäre. „Nach sieben Minuten hatte man sich gerade erst warm geredet.“

 

Trotz dieses kleinen Kritikpunktes sind sich die Schüler einig: Eine solche Veranstaltung sollte man auf jeden Fall wiederholen!

 

Text: Laila Kunze

Fotos: Merle Hefti


Am 31.5. führte die Theaterklasse 6b ihr Stück 'Von Unterförstern und Obercheckern' auf. Nachdem die Klasse mit 'Tom Sawyer' im letzten Jahr einen vorgegebenen Stoff umgesetzt hat, hat sie in diesem Jahr ein weitgehend selbstgeschriebenes Stück auf die Bühne gebracht. Ausgangspunkt war ein eigenes Erlebnis: In der ersten Theaterstunde kamen die Lehrer, Frau Walter und Herr Bamming, mit der Kurzgeschichte 'Der Bär auf dem Försterball' von Peter Hacks in die Klasse. Reaktion: Nein, auf keinen Fall, das spielen wir nicht!

Und so ist auch das Stück geworden:

Die Klasse 6b des Gymnasiums Waldersee ("irgendwo in Hamburg") stöhnt unter der rigiden Frau Schmitt, geannt Schmittchen, die aus den Schülern Förster und Bären machen will. Die 6f dagegen darf Romeo und Julia spielen. Die haben's gut! Die 6b tut alles, um Schmittchen umzustimmen und spielt ihre eigenen Ideen vor, Gregs Tagebücher z.B. oder die Schlümpfe. Aber nichts da: Der Bär auf dem Försterball wird aufgeführt und gelingt auch ganz gut. Ein Schüler allerdings, Eduard, genannt Eddi, der Oberchecker, wurde von Clara aus der 6f so sehr wegen des 'albernen Bärenmärchens' gehänselt, dass er Rache geschworen hat. Sein perfider Plan: Der 6f den Diebstahl einer Jambox unterjubeln und sie nachts auf den angesägten Ententeich-Steg im Böhnisch-Park ("Der ist doch gleich hier um die Ecke!") locken. So landet die 6f schließlich in der 'Entengrütze', aber Eddis Plan wird durchschaut und der Oberchecker hat nun beide, die 6b und die 6f gegen sich. Erkenntnis: So wie die Förster bei Peter Hacks sich vom angeblichen Oberförster (dem Bären) an der Nase herumführen lassen haben, so haben sich die beiden Klassen vom Oberchecker täuschen lassen. Fazit: "Eigentlich war das Stück gar nicht so schlecht. Aber Eddi kriegt noch seine Abreibung!"

Ein unterhaltsamer Theaterabend mit Musik, Tanz, Gesang, chorischen Sprecheinlagen, etwas Ernst, viel Humor, wenig Kulisse und umso mehr Schülern auf der Bühne.


Das große Frühlingskonzert im Gymnasium Othmarschen am 12.05.2016


Erik Ruben Bredlow (6b) gewinnt den Hamburger Schreibwettbewerb „KLASSEnSÄTZE“

Den ersten Platz in der Kategorie „Jahrgang 5 und 6“ des Hamburger Schreibwettbewerbs KLASSEnSÄTZE errang Erik Ruben Bredlow aus der Klasse 6b. An dem von der Rinke-Stiftung, der Schulbehörde und dem Seiteneinsteiger-Verein ausgelobten Wettbewerb waren in diesem Jahr 39 Schulen beteiligt.  Für seine humorvolle Erzählung „Unterwegs“, in der eine Pflaume aus der Ich-Perspektive ihren Weg durch den menschlichen Körper beschreibt, erhielt Erik am Montag, den 2. Mai, in der Katholischen Akademie nicht nur viele Lacher und Applaus, sondern auch einen der vier Hauptpreise: einen eintägigen Workshop mit dem Schriftsteller Dorian Steinhoff für seine ganze Klasse. Wir gratulieren Erik und der 6b zu dieser tollen Leistung.

Urkunden aus den Händen des Schulsenators Ties Rabe erhielt aber nicht nur Erik. Auch unsere Schulsiegerinnen Carlotta Ritter (8d) und Lucia Huber (Jahrgang 12) wurden für ihre hervorragenden Texte geehrt. Lucia beteiligte sich übrigens in diesem Jahr nicht nur als Autorin, sondern war als Vorjahressiegerin auch Mitglied der Jury. 

... und wer es noch nicht gesehen hat: auf der Website www.klassensaetze-hamburg.de finden sich Film und Fotos der Preisverleihung: http://www.klassensaetze-hamburg.de/aktuelles/, sowie die Siegertexte, die im Abendblatt abgedruckt waren: http://www.klassensaetze-hamburg.de/presse/


Frühlingsball am GO

Am 8. April hat der 1. Frühlingsball am Gymnasium Othmarschen stattgefunden. Die P-Aula wurde extra festlich geschmückt, beleuchtet und schick gemacht. Alle Schüler ab 13 Jahren durften kommen und das taten sie auch reichlich! Natürlich haben sich alle auch feierlich angezogen: Anzüge wurden gekauft, Hemden gebügelt, Ballkleider angezogen und ein Absatz war höher als der andere. Es wurde bis spät in die Nacht getanzt, egal ob Standardtanz oder jeder für sich allein. Auch Lehrer wurden von der Stimmung mitgerissen und waren teilweise sogar auf der Tanzfläche zu sehen! Um 23 Uhr war der Auftritt der Salsa-Rueda-Truppe „Los Marcapasos“ der Tanzschule "Die Schrittmacher" zu sehen, welcher unter lautem Applaus beendet wurde. Danach wurde noch fleißig weitergetanzt - bis irgendwann alle erschöpft nach Hause gegangen sind.

 

Eure Schülervertretung Let's [GO] bedankt sich für den tollen Abend!


Zeitzeugengespräch mit Herrn Schulze-Büttger

Am 19. April sprach Georg Schulze-Büttger in der Paula vor einem interessierten Publikum aus allen 10. Klassen sowie einem S2-Kurs über sein Leben und stand den Schülerinnen und Schülern im Anschluss Rede und Antwort bei ihren vielen interessanten Fragen. Herr Schulze-Büttger wurde 1936 in Berlin geboren, und floh 1945 aus Hinterpommern nach Deutschland. Seinen Vater hat er früh verloren: Er wurde vom Volksgerichtshof am 13. Oktober 1944 zum Tode verurteilt, weil er Teil der Widerstandsgruppe vom 20. Juli war. Georg Schulze-Büttger spann einen großen Bogen vom Leben seines Vaters in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, seinem eigenen Leben als Kind im Nationalsozialismus und als Offizier in der Bundesrepublik bis hin zur Gegenwart und unserer Verantwortung.

 

Die Kommentare einiger Schülerinnen und Schüler mögen einen Eindruck von dem Vortrag und dem anschließenden Gespräch geben:

 

„Das Zeitzeugengespräch mit Herrn Schulze-Büttger war eine wirklich historische Geschichtsstunde, wobei die historischen Ereignisse eher nebensächlich waren. Viel mehr waren es die subjektiv gefärbten Erfahrungen einer Einzelperson, die das Gespräch so interessant gemacht haben.

Wir haben einen sehr realistischen Einblick in die deutsche Vergangenheit, aber auch Gegenwart, bekommen. Man muss es sehr würdigen, so offen über Privates zu reden.

Heute hat es sich hat es sich wirklich mal gelohnt zur Schule zu gehen!“ 

Fritz, 10c

 

„Wir fanden den Vortrag von Herrn Schulze-Büttger sehr interessant. Er hat uns zum Nachdenken angeregt, wie glücklich wir uns eigentlich schätzen können, dass wir bis jetzt noch keine Kriegserlebnisse hatten. Es war beeindruckend, die Geschehnisse von einer Person erzählt zu bekommen, die auch dabei war, anstatt sie einfach nur aus einem Geschichtsbuch zu entnehmen.

Teilweise hat uns leider ein bisschen das Hintergrundwissen gefehlt, wodurch wir Teile der Geschichte nicht ganz mitverfolgen konnten.“

Elsa und Kristin, 10d

 

„Ein älterer Mann betritt die Bühne: Noch weiß keiner von uns welches Bild er uns vom Krieg vermitteln möchte. Bis jetzt haben wir nur aus Geschichtsbüchern gelernt und das Wissen auf jeden, der den Krieg erlebte, angewandt. Doch jetzt steht ein persönlicher Teil der Geschichte vor uns und zeigt uns seine eigenen Erfahrungen des Krieges.“

Antonia und Emily, 10c

 

„In dem Zeitzeugengespräch haben wir gelernt, wie es den Menschen zur Zeit des 2. Weltkrieges ergangen ist und wie respektvoll man mit diesen Menschen und mit dieser Zeit umgehen sollte. Der Zeitzeuge hat uns durch seine Rede deutlich gemacht, wie sich die Menschen zur Zeit des Krieges fühlten und welche körperlichen und geistigen Strapazen sie durchmachen mussten.“

Konstantin, 10c

 

„Heute haben wir dem Zeitzeugen Georg Schulze-Büttger zugehört, der über seine Erlebnisse im zweiten Weltkrieg berichtet hat. In seinem Vortrag ging es hauptsächlich um die Anfänge, seine Flucht, die Hinrichtung seines Vaters, und die allgemeine Situation damals. Wir fanden es sehr beeindruckend, dass er sich dazu bereit erklärt hat, über so emotionale Ereignisse seines Lebens zu erzählen. Was wir auch sehr spannend fanden war, dass er so oft fast gestorben bzw. gefangen worden ist und nur durch Zufall oder Glück entkommen ist.“

Tim und Finley, 10c

 

„Der „Zeitzeugenvortrag“ von Herrn Schulze-Büttger war für die Schüler ein gutes Beispiel eines Fluchtberichtes, da dieser persönlich geschildert wurde und mit einigen persönlichen Fotos passend veranschaulicht wurde. So war der Fluchtbericht eine willkommene Abwechslung zum normalen Geschichtsunterricht. Die Veranstaltung bot zudem die Möglichkeit, bei aufkommenden Fragen Herrn Schulze-Büttger zu seiner Vergangenheit persönlich zu fragen. So war dies ein gelungener „Zeitzeugenvortrag“, doch ich hätte mir bei dem Vortrag mehr Lebendigkeit und Spontanität gewünscht sowie eine umfassendere Beantwortung der Rückfragen.“

Niklas, 10d

 

"Der Vortrag bot den SuS bis dato nicht gegebene Einblicke in eine vergangene Ära des Missstandes und Krieges."

Jakob G. und Leon, 10d


"Sonderpreis beim Regionalwettbewerb 'Jugend forscht'!

Caroline Pattberg, Sophie Glatzel und Emma Mühl aus dem 9. Jahrgang haben beim Regionalwettbewerb von 'Jugend forscht' auf dem Gelände des DESY in Bahrenfeld einen Sonderpreis für Nachhaltigkeit erhalten. In ihrer Arbeit haben sie verschiedene Naturdünger hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf selbst gezogene Petersilienpflanzen untersucht. Der Preis war mit 75 € dotiert. Wir gratulieren den erfolgreichen Forscherinnen ganz herzlich!"


ÜberDacht!

Marius Liebig und Till Brünjes aus der 9c haben beim diesjährigen ÜberDacht-Wettbewerb der Hamburger Architekten-kammer einen Platz auf dem (erweiterten) Treppchen belegt! In diesem Jahr bestand die Wettbewerbsaufgabe darin, aus Holzstäbchen das Modell eines Stadiondaches zu bauen, das wenigstens zwei Tafeln Schokolade trägt. Marius' und Till fanden in ihrem Modell "HSV-Bayern 1:0" eine elegante konstruktive Lösung, die statisch sehr geradlinig und gleichzeitig ungemein robust ist. Dies erkannte auch die Jury und belohnte die Konstrukteure aus der 9c in einem Feld von 45 Wettbewerbsbeiträgen mit einem hervorragenden 5. Platz! Wir gratulieren und wünschen viel Spaß mit dem Preisgeld in Höhe von 50€!!!


Hintere Reihe (von links): Thure, Philip, Gregor; Vordere Reihe: Johannes, Rik, Ben Beltermann, Ben Geise, Felix (ebenfalls von links)
Hintere Reihe (von links): Thure, Philip, Gregor; Vordere Reihe: Johannes, Rik, Ben Beltermann, Ben Geise, Felix (ebenfalls von links)

Erfolg beim Uwe Seeler Pokal

Endlich findet die Endrunde des Uwe-Seeler-Pokals (Fußball) statt. Mit dabei: Die Jungen (Jahrgang 2005) vom Gymnasium Othmarschen: Ben Beltermann, Philip Everth, Ben Geise, Thure Kühn, Felix Rabenda, Jasper Thiele, Rik Tillipaul, Johannes Weber und Gregor Wilke. Bereits ein großer Erfolg. 7:00 Uhr Treffpunkt. Aufregung. Mal schauen, was möglich ist. Die Konzentration richtet sich auf die ersten beiden Gruppenspiele. Zweimal unentschieden – das reicht für das Halbfinale. Alles ist noch möglich, doch es wartet ein schwerer Gegner: Das Gymnasium Heidberg. Anpfiff. Starkes und überlegenes Spiel unserer Jungs – Führung: 1:0, die Zeit läuft. Dann der einzige Torschuss der Gäste – 1:1. Abpfiff. 7-Meter-Schießen. Drei Schützen pro Mannschaft treten an – viel Glückssache. Heidberg gewinnt. Enttäuschung. Die Konzentration richtet sich nun auf das Spiel um Platz 3, unter den Augen von Uwe Seeler. Die Kräfte noch einmal bündeln, um einen guten Abschluss zu finden. Souveräne 2:0 Führung, dann das 2:1, sogar das 2:2. Nur noch eine Minute zu spielen. Wieder 7-Meter-Schießen? Nein! Zwei Angriffe, zwei Tore: 3:2 und 4:2. Abpfiff - Platz drei! Ein großartiger Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!  


KLASSEnSÄTZE: Lesung der Siegertexte des Hamburger Schreibwettbewerbs

Die Texte handelten von Flucht, Freundschaft, Reisen und Selbsterkenntnis. Denn das Thema des diesjährigen Hamburger Schreibwettbewerbs „KLASSEnSÄTZE“ lautete „Unterwegs“: Sieben Klassen sowie die Literatur-AG des Gymnasiums Othmarschen hatten jeweils ihre drei besten Texte ausgewählt, die in den vergangenen zwei Monaten im Unterricht entstanden waren, und sie der Schuljury überreicht. Aus 24 Gedichten, Essays und Kurzgeschichten wählte das Gremium, das aus Lehrer*innen und Schüler*innen bestand, den jeweils besten Text in drei Alterskategorien aus.

Am Donnerstag, dem 25. Februar, fanden die Lesungen der drei besten Texte und die Ehrung der Siegerinnen und des Siegers vor rund 250 Schülerinnen und Schülern in unserer P-Aula statt. Wir gratulieren Erik Ruben Bredlow (Klasse 6b), Carlotta Ritter (8d) und Lucia Huber (12) zu ihren herausragenden literarischen Leistungen und drücken die Daumen für die finale Wettbewerbsrunde auf Hamburg-Ebene im April.


Großartige Leistungen bei Jugend debattiert

"Das Gymnasium Othmarschen gratuliert Hella Dräger, 9d, zu ihrem Erfolg beim Wettbewerb "Jugend debattiert!". Sie hat einen wunderbaren 5. Platz beim Regionalfinale des Verbundes "Tor zur Welt" errungen. Auch Leona Salefsky und Alexandra Lamb (beide S2), sowie Carl Sonnabend (9b) gratulieren wir herzlich zu ihrer achtbaren Teilnahme bei "Jugend debattiert!". Ebenso danken wir den Stellvertretern Julia Hansal (S2), Leah Bartels (10f), Konstantin Korn (9a) und Steffen Beddies (9c) für ihre engagierte Unterstützung beim Regionalfinale 2016 am Christianeum. Vielen Dank auch den begleitenden und jurierenden Lehrkräften Christina Doering, Lena Saiger, Eva Ganster und Dr. Eva Fritsch für ihr Engagement, sagt im Namen von "Jugend debattiert!" Schulkoordinator Florian Peter."


Rede des französischen Generalkonsuls am Gymnasium Othmarschen

„Frankreich ein Jahr vor den französischen Präsidentschaftswahlen“

Am 26.01.16 hielt der französische Generalkonsul Serge Lavroff vor Abibac-Schülerinnen und –schülern der Jahrgänge 10-12 am Gymnasium Othmarschen sowie der Première des Lycée français einen Gastvortrag über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich « La France, un an avant les élections présidentielles ». Neben allgemeinen Ausführungen zur Rolle Frankreichs in der Welt informierte er ausführlich über die aktuelle wirtschaftliche Lage und sozio-politische sowie militärische Aspekte, um den Schülerinnen und Schülern die öffentliche Debatte vor den Wahlen 2017 verständlich zu machen. Im Anschluss an den Vortrag nutzten diese die Gelegenheit, dem Konsul vielfältige Fragen über unser Nachbarland Frankreich zu stellen. Er zeigte sich beeindruckt sowohl vom Interesse als auch dem Fachwissen der Schülerschaft. 


Ödipus in Othmarschen

Das Profil „Kunst-im-Kontext“ spielt „Du sollst nicht wissen, wer du bist!“ nach Sophokles’ König Ödipus.  Von Pia Kruse

Die P-Aula ist dunkel, alles ist still. Plötzlich schreitet jemand über die Laufstegbühne: Der junge Mann ist schwarz gekleidet und trägt eine Krone auf dem Kopf. Er setzt sich an den Flügel und fängt an zu spielen: „Where is my Mind“ von den Pixies. Mit der Musik kommen auch die anderen SchauspielerInnen auf die Bühne und legen sich nach und nach auf den Boden und bilden einen großen Haufen.

Dies ist der Anfang des Dramas „König Ödipus“ von Sophokles, aufgeführt von den SchülerInnen des „Kunst-im-Kontext“-Profils am 20. Und 22. Januar 2016 unter der Leitung von Eric Willems.

Die SchülerInnen stehen in Gruppen auf. Sie erzählen ödipale Träume, also Träume, die entweder vom Tod des Vaters oder dem sexuellen Verhältnis mit der Mutter handeln. Die Träume sind ein Teil der Theorien Freuds, die besagen, alle Kinder hätten diese Sehnsüchte und nur die Psychoneurotiker hätten sie beim Aufwachsen nicht ablegen können.

Nach diesen Traumsequenzen beginnt die eigentliche Geschichte Ödipus‘, des Königs von Theben, der versucht, die Übel in seiner Stadt zu bekämpfen, indem er den Mörder seines Vorgängers Laios sucht. Nachdem er fälschlicherweise seinen Schwager Kreon und den Seher Teiresias verdächtigt, beginnt er, immer mehr über seine eigene Vergangenheit herauszufinden und stürzt damit sich selbst und seine Frau Iokaste ins Verderben. Es stellt sich heraus, dass sich ein alter Orakelspruch erfüllt hat und er selbst Laios tötete, der sein Vater war. Ödipus heiratete Iokaste, seine eigene Mutter. Als er versteht, was ihm Teiresias von Anfang an prophezeit hat, sticht er sich die Augen aus und verlässt das Land.

Das vor mehr als 2000 Jahren geschriebene Drama wurde von Eric Willems und seinem Kurs neu interpretiert und in die Gegenwart übertragen. Der Fokus liegt auf den Rollen der vier wichtigsten Figuren, nämlich Ödipus, Iokaste, Kreon und Teiresias. Diese Figuren sind allerdings alle mit vier oder fünf SchauspielerInnen besetzt, die sich fast zu jeder Zeit auf der Bühne befinden. Durch die verschiedenen Kostüme, die innerhalb der Figurengruppen einheitlich sind, erkennt man gut, wer wen darstellt. Gleichzeitig werden durch die Kostüme die Charaktereigenschaften der Rollen noch deutlicher. So trägt Kreon ein goldenes Hemd und zurückgegeltes Haar, während Teiresias stark - geradezu clownartig - geschminkt ist. Seine Augen sind von blauen Rauten eingefasst, was den Fokus auf seine widersprüchliche Rolle legt: Er ist blind und doch ist er der Einzige, der klar in die Zukunft blickt.

Die Inszenierung arbeitet mit zahlreichen Details, die zu einem tieferen Verständnis des Stückes beitragen und den Interpretationsansatz des Kurses offenbaren: So symbolisieren vier Schaufensterpuppen, die Iokaste und Ödipus während des Stücks zusammenbauen, Ödipus‘ Identitätssuche. Auch wird die Aufmerksamkeit der Zuschauenden auf eine schwarze Stellwand gelenkt, die mit Plakaten verschiedener Tyrannen der Gegenwart behängt ist. Es bleibt allerdings die Frage, ob man Stalin und Putin so nicht gleichsetzt. Während des Stücks werden auch Bilder von Ödipus, Iokaste und Kreon an die Wand gehängt, um das Publikum darauf aufmerksam zu machen, dass auch sie Tyrannen sind: Sie haben viel zu viel Macht und stürzen so alle ins Verderben.

Zwei Spiegel auf der Bühne binden das Publikum mit in das Stück ein. Darüber hinaus erfolgt diese Einbindung in Form direkter Ansprache des Publikums durch die SchauspielerInnen: Man kann sich ihrem Bann nicht entziehen.

Die SpielerInnen scheinen eins mit ihren Rollen zu sein. Sie scheuen sich nicht, laut loszuschreien oder mit vollem Körpereinsatz hinzufallen. Immer wieder entstehen beeindruckende Szenen, in denen sich die Figuren synchron bewegen, miteinander kämpfen und tanzen: Wiederholt werden auf der Bühne eindrucksvolle Bilder gezeigt, die, auch nachdem man die Paula verlassen hat, im Kopf bleiben.

Die Lichteffekte, unter anderem der Einsatz eines Stroboskops, tragen zur surrealen Atmosphäre bei und machen die Szenen noch eindrücklicher. Auch die musikalische Begleitung durch Klavier, Gitarre, Bass und Gesang tragen zur Stimmung bei und zeigen insbesondere Ödipus‘ Machtlosigkeit seinem eigenen Schicksal gegenüber.

Einzig die Tatsache, dass das Übel, vor dem Ödipus die Stadt bewahren will, nicht die Pest, sondern aktuelle Probleme sind – Klimawandel, Krieg und Konsumgesellschaft -, wirkt aufgesetzt und passt nicht in das Stück, da die Motive an keiner Stelle wieder aufgegriffen werden.

Trotzdem: Inszenierung und Schauspielerinnen überzeugen durch und durch und lassen einen vergessen, dass es sich eigentlich „nur“ um ein Schultheaterstück handelt.


Alexandra Lamb (S2) und Carl Sonnabend (9b) sind Schulsieger des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert

„Soll das Tragen von Jogginghosen außerhalb des Sportunterrichts an unsere Schule verboten werden?“  Darüber debattierten am 13.01.2016  Carl (9b), Hella  (9d), Konstantin (9a)  und Steffen (9d)  kontrovers und sehr lebhaft  in der Schulfinaldebatte der Sekundarstufe I  vor Publikum in der P-Aula.  Nach knapper Jury-Entscheidung belegten Carl Sonnabend und Hella  Dräger die ersten beiden Plätze und werden das Gymnasium Othmarschen im Regionalfinale am Christinaeum am 22.01.2016  im Duell mit den Debattanten von sieben  anderen Schulen  sicherlich  würdig vertreten.

Alexandra Lamb  und Leona Salefsky (beide 2.Sem.) belegten den 1. bzw 2. Platz in der Finaldebatte der Sekundarstufe II. Sie debattierten engagiert mit Leah Bartels (10f) und Julia Hansal (S2) die Frage  „Sollen Kaffeebecher zum  Mitnehmen mit Pfand belegt werden?“

Auch Alexandra und Leona treten im Regionalfinale am 22.02.2016 gegen die Debattanten der Oberstufe  aus 7 anderen Schulen  an.

Wir gratulieren den Schulsiegern sehr herzlich  und wünschen ihnen im Regionalfinale viel Erfolg!

 

Reinhard Temp, Schulkoordinator Jugend debattiert am GO


Zukünftiges

Demnächst in der P-Aula

Mehr Infos gibt es unter Termine.