Exkursion der Klasse 9b ins SPIEGEL-Haus am 05. Mai 2022

„Sagen, was ist“ – das ist das Erste, was man liest, wenn man das Gebäude des SPIEGEL-Verlags an der Ericusspitze in Hamburg betritt. Um mehr über den Beruf des Journalisten / der Journalistin im Speziellen und über Journalismus im Allgemeinen zu erfahren, sind wir, die Klasse 9b, am 05. Mai 2022 im Rahmen des Deutschunterrichts zum SPIEGEL-Haus gefahren. Auf der Fahrt dorthin haben wir bereits viele Sehenswürdigkeiten Hamburgs gesehen und einiges über die Hamburger Geschichte gelernt.

Viele von uns waren von der modernen Architektur des Atriums mit seinen gläsernen Fahrstühlen, den roten Dreh-Sesseln und dem an der Wand angebrachten, in Silber gehaltenen Leitspruch für Journalisten „Sagen, was ist“ des SPIEGEL-Gründers Rudolf Augstein beeindruckt. Wir wurden sehr herzlich von der SPIEGEL-Redakteurin Silke Fokken begrüßt und in einen Konferenzraum geführt. Dieser hatte jeweils eine kleine Tribüne auf der linken und der rechten Seite. Wir verteilten uns auf den Tribünen im ganzen Raum. Frau Fokken berichtete uns anschließend viel Spannendes über die Geschichte des SPIEGEL-Verlags, über journalistische Darstellungsformen, die Entstehung eines Artikels und die Kehrseiten des Journalistendaseins. Auch auf den von dem ehemaligen SPIEGEL-Redakteur Claas-Hendrik Relotius ausgelösten Medienskandal ging sie ausführlich ein. Es hat uns sehr erschreckt, dass Relotius große Teile seiner Reportagen und Interviews, einzelne Figuren, Szenen und anschauliche Details erfunden hatte.

Nach etwa einer Dreiviertelstunde machten wir eine kleine Pause von fünf Minuten, in der sich jeder von uns ein Gratisgetränk nehmen durfte.

Danach ging es weiter mit einem kleinen Quiz: Wir bekamen drei Nachrichten und mussten entscheiden, ob es sich dabei um Fake News oder Fakten handelte. Zuletzt  bildeten wir noch kleine Gruppen, wobei jede Gruppe aus der Perspektive anderer Interessensvertreter eine Schlagzeile und einen Leadsatz zum Thema Tempolimit verfassen musste. Das Einzige, was wir bedauern, ist, dass wir pandemiebedingt keine Führung durch das Gebäude erhalten durften. Gerne wären wir unter anderem durch das gesamte Treppenhaus geführt worden, das einige von uns an die Treppen in Hogwarts erinnerte.

Zusammenfassend können wir festhalten, dass uns der Besuch im SPIEGEL-Haus sehr gut gefallen hat, wir sehr viel Neues gelernt haben und wir sehr dankbar dafür sind, dass uns dieses Erlebnis ermöglicht wurde.

 

Das Bild ist ein von Foto von der Präsentationsauftaktseite von Frau Fokken.