Ein Editorial von Liv Portner

Liebe Leser:innen,

 

wenn Corona uns neben dem korrekten Durchführen von Schnelltests eins gelehrt hat, dann ist es, mit neuen Situationen umzugehen. Auch für die GO-Public waren die Voraussetzungen in diesem Jahr alles andere als ideal: Genau wie bei der letzten Ausgabe konnte die Redaktion sich die meiste Zeit nur virtuell treffen. Da war es manchmal gar nicht so einfach, sich in dem Wahnsinn aus Videokonferenzen, Klassenarbeitsersatzleistungen und Hausaufgaben zurechtzufinden, aber irgendwie haben wir es auch dieses Mal geschafft.

 

Die GO-Public wird sich in die Mentalität der „Corona-Generation“ einreihen und diese Ausgabe nur digital veröffentlichen. Auch für uns eine ganz neue Erfahrung: Das erste Mal halten wir nach langen Stunden des Schreibens, Überarbeitens und Diskutierens keine fertig gedruckte Ausgabe in den Händen. Stattdessen erscheinen alle Texte vorerst nur in diesem Blog.

 

Aber niemand braucht sich Sorgen zu machen! – Nicht umsonst lautet der Name unseres Schüler:innen Blogs „D I G I T A L L !“, soll heißen, dass wir auch digital alles ausgraben und ans Licht bringen werden. Die Themen sind genauso bunt gemischt wie sonst auch.

 

In der ersten digitalen Ausgabe stellen wir euch unter anderem die Neuheiten am GO vor: Dafür haben wir uns mit der SV und einer neuen Lehrerin getroffen; anschließend klären wir die superwichtige Frage, welcher Stuhl der Schule am besten zu euch passt.

 

Fast schon ein Evergreen: Es wird erneut eine geeignete Person für das Amt der Schulleitung gesucht. Das nehmen wir zum Anlass, noch einmal zurückzublicken und die „Ära Hutmacher“ genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Bei so viel Veränderung ist es doch ein Segen, dass manche Dinge sich anscheinend nie ändern: Wir haben uns mit der Unterstufenkoordinatorin Silke Marienhagen, einem Fels in der Brandung der schnelllebigen Zeit, zu einem stummen Interview getroffen.

 

Aber unser Blick geht auch über den Tellerrand hinaus: GO-Public schaut in die Welt. Da ist doch alles gut, oder? Pah, denkste!

 

Außerdem sollen zwei Geschichten über Grenzen in diesem Blog Platz haben: Die Geschichte von Ahmed und seiner Flucht sowie ein nostalgischer Blick auf die Grenze zwischen modern und altmodisch.

 

Und falls sich jetzt noch jemand fragt, warum zum Teufel wir Schüler:innen Blog heißen. Hey, was erwartet ihr von uns linksgrün versifften Jutebeutel-Träger:innen? Wir werden weiter nerven, geht doch petzen, wenn euch das nicht passt!

 

Wenn wir euch jetzt sympathisch geworden sind und ihr Lust habt, bei uns einzusteigen, meldet euch gerne bei Herrn Willems. Wir suchen immer nach neuen Autor:innen, Redakteur:innen, Fotograf:innen und freien Mitarbeiter:innen.

 

Eure GO-Public