Neu am GO: Josephine Teegen

Ein Porträt von Laura Bachmann (9b)

Die Sportlehrerin Josephine Teegen ist auch in ihrer Freizeit aktiv: hier im Harz.

(Foto: Josephine Teegen)

In loser Folge stellen wir euch Lehrer:innen vor, die neu an unserer Schule sind. Diesmal: Josephine Teegen. Sie unterrichtet seit August 2020 Sport und Mathematik am GO.

 

GO Public trifft Josephine Teegen an der frischen Luft – mit Maske und Abstand. Normalerweise träfe man sich bei kühlen Temperaturen ja drinnen, in der Cafeteria oder in Foyer. In dieser besonderen Situation jedoch ist alles anders. Auch Frau Teegen selbst sehen wir, wie jedes menschliche Lebewesen momentan, nur zur Hälfte. Sie unterrichtet Mathematik und Sport und ist gerade erst mit ihrem Referendariat fertig. Die Maske versteckt fast jedwede Regung im Gesicht.

 

Dennoch können wir immerhin feststellen, wie begeistert die junge, blonde Frau von ihrer Beschäftigung am GO ist.

 

Sie freut sich sehr, dass ihre erste „richtige“ Schule das GO ist. Als Lehrerin kann sie viel mit anderen Menschen zusammen sein. Außerdem gefallen ihr ihre Fächer sehr gut und auf diese Weise kann sie „diese Freude weitergeben“. Schon als Schülerin hatte sie diesen Berufswunsch. Und Sport hat sie schon immer angesprochen. Insbesondere Hockey, auch ein Fokus an unserer Schule, spiele sie schon lange und wolle sie „euch“, den Schülerinnen und Schülern, nahebringen. Sie liebt die Freude am Bewegen, die viele Schülerinnen und Schüler an den Tag legen.

 

Als wir das Interview führen, ist Sport in Corona-Zeiten ein großes Thema. Zu dem Zeitpunkt war gerade die Maskenpflicht auch im Unterricht eingeführt worden und das große Orakeln über eine weitere Schulschließung begann. Daher sprachen wir recht viel über Sport „in diesen Tagen“. Frau Teegen sagte dazu, dass sie „Einzelsport“ nur halb so schön finde wie „normalen Sport“. Um das Maskentragen zu umgehen, versucht sie verstärkt Sportarten wie Frisbee in den Unterricht einzubauen. Dennoch gehöre viel mehr Planung und Stress dazu als sonst. Videokonferenzen findet sie zwar sinnvoll, nutzt sie jedoch lieber mit ihren Freund*innen aus ihrer Heimatstadt, um nicht ständig den weiten Weg auf sich nehmen zu müssen, als ihre Schülerinnen und Schüler von zu Hause zu unterrichten. Stattdessen wünscht sie sich, möglichst bald wieder „normalen“ Unterricht machen zu können.